Detaillierte Zusammenstellung der Projekte in der 1. 2. und 3. Prioritätsachse, die während der Sitzung am 5. und 6. Juli 2016 in Bad Muskau durch den Begleitsausschuss bestätigt wurden

Am 5. und 6 Juli 2016 fand in der Orangerie des Fürst-Pückler-Parks (Bad Muskau) die vierte Sitzung des Begleitausschusses (BA) des Kooperationsprogramms INTERREG Polen - Sachsen 2014-2020 statt.

Während der Sitzung wurden 15 polnisch-sächsische Projekte aus den Bereichen Gemeinsames Natur- und Kulturerbe, Regionale Mobilität sowie Grenzübergreifende Aus- und Weiterbildung genehmigt. Der Gesamtförderwert beläuft sich auf knapp 21,6 Millionen Euro.

Ebenfalls wurde der aktuelle Stand der Programmumsetzung sowie der vorgeschlagene Zeitplan der künftigen Projektaufrufverfahren dargestellt und diskutiert. Darüber hinaus wurde über die geplante Programmevaluierung berichtet.

Zu den genehmigten Projekten gehören u.a. Revitalisierungs- und Promotionsmaßnahmen am Muskauer Park, der nicht nur zum gemeinsamen polnisch-sächsischen Natur- und Kulturerbe, sondern ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört (im Rahmen von zwei Projekten wurden fast 1,7 Millionen Euro von EFRE-Fördermitteln genehmigt). Der BA hat ebenfalls ein gemeinsames Projekt der Städte Görlitz und Zgorzelec zur Förderung genehmigt, das die Sanierung des beiderseits der Neiße gelegenen Stadtparks umfasst (Förderbetrag: EUR 3,1 Mio.). Darüber hinaus wurde ein grünes Licht zur  Förderung der vierten Etappe des Projekts „Abenteuer Neiße“ gegeben – es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Großinitiative grenznaher Gemeinden und Landkreise zur aktiven Freizeitgestaltung an der Grenze. Insgesamt wurden über 10 Millionen Euro für Projekte der Prioritätsachse „gemeinsames Natur- und Kulturerbe“ freigegeben.

Gefördert wurden ebenfalls Straßenausbauprojekte, die zur Verkürzung der Reisezeit zwischen den grenznahen Orten beiderseits der Grenze beitragen sollen. Insgesamt wurden für diese Vorhaben 9,9 Millionen Euro bewilligt.

In der Prioritätsachse „Grenzüberschreitende Aus- und Weiterbildung“ wurde die Förderung für verschiedene polnisch-sächsische Vorhaben bewilligt, die sich positiv auf den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt auswirken sollen. Dazu zählen ebenfalls Maßnahmen für Jugendliche, die gemeinsam an Schulungen, Workshops und interkulturellen Veranstaltungen teilnehmen und somit ihre Kompetenzen steigern sollen. Für derartige Maßnahmen wurden 1,6 Millionen Euro bewilligt.

 Detaillerte Zusammenstellung der Projekte in der 1. 2. und 3. durch den Begleitsausschuss bestätigt wurden (pdf) 857.0 KB