Polnisch-sächsische Bildungsprojekte erneut nach der Sommerferien gestartet

September war reich an Aktivitäten der gemeinsamen sächsisch-polnischen Projekte der Prioritätsachse III – Grenzübegreifende Aus- und Weiterbildung.

Die SchülerInnen aus dem Projekt „RegionalManagement. Berufskompetenzen und –perspektiven in der sächsisch-polnischen Grenzregion” haben am dritten thematischen Workshop der sächsischen und polnischen SchülerReiseAgenturen „Das regionale kultur-touristische Angebot und gemeinsame Vorbereitung der Touristikmessen“ (14-15. September 2017) teilgennomen

Während des Workshops wurde das erste regionale kultur-touristisches Angebot vorgestellt, das von den SchülerInnen, gemeinsam mit Frau Nejranowska, Expertin aus der Tourismusbranche, und mit ihren Betreuern erarbeitet wurde. Zu diesem Zweck erfolgte in einem Zgorzelecer Lyzeum eine Galerie-Präsentation, die aus insgesamt sieben Messeständen bestand, wo die Mitglieder der SRA allen Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten. Dadurch erfuhren u. a. die SchülerInnen, dass ein erfolgreicher Auftritt auf einer Messe viel Arbeit bedarf. Die SchülerInnen haben gemeinsam folgende Themen bearbeitet und diskutiert: Messe als Marketinginstrument, Messe- und Ausstellungstypen, Beispiele von Tourismusmessen, Planung eines Messeauftritts, Rund um den Messestand und Kundenbetreuung.

Ebenfalls ist viel im Projekt ,,Berufsorientierung ohne Grenzen“ los. Am 13-15. September 2017 fand ein didaktischer Besuch von deutscher Schuljugendlichen statt. Während der drei Tage besuchte die Gruppe regionale Unternehmen, um sich dort auf praktische Weise neue berufliche Kompetenzen anzueignen. Im Programm war auch ein Besuch in einer polnischen Schule und Treffen mit Jugendlichen vorgesehen: die SchülerInnen aus Deutschland konnten dabei prüfen, wie viel sie im Crashkurs Polnisch gelernt haben. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung touristischer Sehenswürdigkeiten, um die Geschichte und Kultur der Region kennenzulernen.

Auch jüngere SchülerInnen mussten intensiv arbeiten. In der Grundschule in Łomnica und dem Boxberg-Gymnasium begann im Rahmen des Projektes "Grenzüberschreitende Bildung im grünen Klassenzimmer für eine bessere Zukunft" der zweite Zyklus der "Grünen Workshops ". Junge Wissenschaftler untersuchten zusammen die Zusammensetzung des Bodens, Luft und Wasser und stellten organische Kosmetikartikel her. Darüber hinaus hatten sie schon im August während der Sommerferien eine Gelegenheit, sich in einem gemeinsamen Camp in Sachsen zusammen zu treffen. Während des Aufenthalts nahmen sie an ökologischen, kulinarischen, sprachlichen, sportlichen und Kommunikationsworkshops teil. Die Zusammenarbeit in der Gruppe der polnisch- und deutschsprachigen SchülerInnen sowie gemeinsame Spiele waren ein guter Impuls, miteinander zu reden und sich aufeinander zu öffnen.

Mobile Innovationslabore sind ebenfalls schon unterwegs. Das Projektteam "Mobile Innovationslabore und –services zum Aufbau von Innovationskapazität im sächsisch‐polnischen Grenzraum (TRAILS)" besuchte im September die Gesamtschule in Jelenia Góra  sowie das Berufliche Schulzentrum in Weißwasser, wo  die teilnehmenden SchülerInnen an Ihren eigenen Geschäftsideen und Produkten arbeiten und anschließend ihre ersten Prototypen dazu erstellen konnten.

Projekt ,,Berufsorientierung ohne Grenzen“

 

Projekt „RegionalManagement. Berufskompetenzen und –perspektiven in der sächsisch-polnischen Grenzregion” 

 

Projekt "Grenzüberschreitende Bildung im grünen Klassenzimmer für eine bessere Zukunft"

 

Projekt "Mobile Innovationslabore und –services zum Aufbau von Innovationskapazität im sächsisch‐polnischen Grenzraum (TRAILS)"