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ERÖFFNUNG der Galerie mit Projekten! Startprojekt: NEIN zu Drogen

LEUCHTTURMPROJEKT

 

Mit der Unterstützung des von der Europäischen Union ins Leben gerufenen Förderprogramms Interreg Polska-Sachsen 2014-2020 waren Polizisten beiderseits der Neiße zwei Jahre lang im Projekt „Nein zu Drogen! - Erhöhung der Effizienz der Polizei im Bereich der Prävention von Drogenkriminalität im deutsch-polnischen Grenzraum!“ eng miteinander verbunden.

Der Handel und der Konsum weicher und harter Drogen sowie die damit einhergehenden Kriminalitätserscheinungen beschäftigen die Polizeien beiderseits der sächsisch-polnischen Grenze seit vielen Jahren. Die Polizeidirektion Görlitz sowie die Woiwodschaftskommandanturen der polnischen Polizei in Wrocław und Gorzów Wielkopolski wollten ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Die drei Polizeibehörden haben ein gemeinsames Projekt aud den Weg gebracht um der Drogenkriminalität beiderseits der Neiße besser vorbeugen und in der Strafverfolgung effektiver entgegetreten zu können. 

Ende September 2016 wurde der Vertag zur Finanzierung des bis Winter 2018 laufenden Projektes im Rahmen des INTERREG-Programmes Polen - Sachsen unterzeichnet. Da an dem Projekt drei Partner mitarbeiteten, handelte es sich um ein sogenanntes "Leuchtturm-Projekt".

Das Projektgebiet umfasste in der Republik Polen die Woiwodschaft Niederschlesien mit Landkreisen Bunzlau, Lubin, Neustadt bei Pinne, Zgorzelec und Goldberg, die Woiwodschaft Lebus mit dem Landkreis Żarski sowie im Freistaat Sachsen die Landkreise Bautzen ung Görlitz. 

Das auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegte Projekt begann im Oktober 2016 und endete im Dezember 2018. Die während des Projektzeitraums begonnenen gemeinsamen Maßnahmen werden allerdings teilweise noch bis 2023 weiterlaufen und ihre angestrebte Wirkung entfalten. 

Der Projektgedanke basierte auf drei Säulen, die die Projektinhalte bestimmten:
- Koordienierung der polizeilichen Drogenprävention auf beiden Seiten der Grenze,
- Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Bearbeitung von Drogendelikten,
- Öffentlichkitsarbeit.

Durch ein gemeinsam entwickeltes Präventionskonzept und eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Drogen und Legal Highs wurde die Bevölkerung sensibilisiert. Polizeibeamte auf beiden seiten der Grenze wurden damit Schüller, deren Eltern und auch Lehrer angesprochen. Der Wissensstand und das Bewusstsein in der Öffentlichkeit (insbesondere der Bewohner im Grenzgebiet) bis zu Problemen, die durch den Konsum von Betäubungsmittel entstehen, sollten mithilfe des Projekts gesteigert werden.

Grenzüberschreitende Hospitationen und Erfahrungsaustausche der Drogenmittler und Kriminaltechniker waren ein wichtiger Teil des Projekts.

Die Projektpartner beschufen zudem auch spezielle Drogenanalysegeräte.  Mit den EU-Fördermitteln wurden beispielsweise durch die polnischen Projektpartner 3D-Scanner angeschafft, um Tatorte auf digitalem Weg beweissicher vermessen zu können. Zur Dokumentation von Vernehmungen oder Durchsuchungen werden nun verstärkt Videokameras eingesetzt. Die Beschaffung von Spektrometern zur schnellen Untersuchung von Substanzen auf verbotene Inhaltsstoffe und eines Spezialfahrzeuges mit integrierten Drogenanalysegeräten rundeten das Projekt ab.

Quelle: www.polizei.sachsen.de

 

Projekttitel: Nein zu Drogen – Erhöhung der Effizienz der Polizei im Bereich der Prävention von Drogenkriminalität im deutsch-polnischen Grenzraum

Lead Partner: Komenda Wojewódzka Policji we Wrocławiu 

Projektpartner: Komenda Wojewódzka Policji w Gorzowie Wielkopolskim, Polizeidirektion Görltz

Projektzeitraum: 1. Oktober 2016 - 31. Dezember 2018

EFRE-Förderung: 1 145 619,64 €

 

Weitere informationen zu dem Thema:

www.polizei.sachsen.de/de/61659.htm

 

 

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